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St. Josef
Altdorf
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Celebrations – Wo sind die Helden?
Freitag, 4. April 2008 | 19.00 Uhr sat1
| http://www.sat1.ch/comedy_show/celebrations/sendung/content/29734/ |
Schauplatz der Geschichte ist die St. Josef Mission in Altdorf.
Hier leben und arbeiten 15 ältere Herren, die Patres. Im Dienste
dieser Patres und der Mission arbeiten unsere 3 Heldinnen Agi, Lydia
und Rosi.
Seit Jahren verrichten die drei Damen mehrmals die Woche sehr zuverlässig
ihre Arbeit im Hausdienst und halten so den Betrieb in Schuss.
Rosi kommt jeden Tag mit der Seilbahn zur Arbeit, Lydia lebt teilweise
auf einer Alp.
Agi, Lydia und Rosi
sind zu einem Teil der Mission geworden und haben ein sehr freundschaftliches
Verhältnis zu den Patres und den andern
Mitarbeitern aufgebaut. Ohne die fleißigen Damen wäre vieles
sehr schwierig!
In
den Augen der Patres sind die Damen wahre Heldinnen. Es ist nun an der
Zeit, sich
für ihren unermüdlichen
Einsatz zu bedanken. Das wollen sie mit Hilfe von Celebrations in Angriff
nehmen.
Überraschungen
mit versteckter Kamera:
Nichts
ahnend werden Lydia und Agi in einen Schuhladen in Altdorf gelockt, wo
sie sich ein
Paar
Schuhe aussuchen dürfen. Auch Rosi findet nach
der Arbeit plötzlich ein Geschenk vor ihrem Auto. Im Geschenk sind
Schuhe drin. Den Frauen ist es unerklärlich, woher diese Aufmerksamkeiten
kommen könnten.
Dass
das Celebrations-Team diese Aktionen mit versteckter Kamera filmt, ahnen
sie natürlich
nicht.
Überfall von
Sheril Leemann:
Nun
wird es Zeit für
das Celebrations-Team, sich zu erkennen zu geben.
Während unsere Heldinnen gemütlich beim alltäglichen Znüni
in der Mission sitzen, werden sie plötzlich von Moderatorin Sheril
Leemann überfallen, die für den kranken Björn Hering eingesprungen
ist.
Agi, Lydia
und Rosi werden auf eine kleine Reise eingeladen und dürfen
noch zwei weitere Mitarbeiterinnen der Mission mitnehmen. Schon fährt
die Stretchlimousine vor und entführt die Damen.
Umstyling im Parkhotel Weggis:
Die
Frauen trauen ihren Augen kaum, als sie sich plötzlich in einer
Beautyoase im Parkhotel Weggis wiederfinden, begleitet von fünf
Schönheitsexperten, die von Celebrations exklusiv für die Damen
engagiert wurden.
Sie werden geschminkt, frisiert und zum Schluss bekommt jede auch noch
ein total neues Outfit verpasst. Die guten Hausgeister der Mission sind
kaum wiederzuerkennen. Doch noch soll der Überraschungstag nicht
zu Ende sein.
Großer Auftritt
der Heldinnen:
Fertig
gestylt werden die Frauen von Sheril über den roten Teppich
geführt. Mit Jubel und großer Freude werden sie von Familie,
Freunden und Mitarbeitern der Mission empfangen und die Patres lassen
es sich nicht nehmen, sich nochmals bei ihren Heldinnen zu bedanken.
Fahrt ins Casino:
Zum
krönenden Abschluss fährt die Limousine vor und bringt
die Damen ins Casino Pfäffikon SZ, wo sie, in neuem Look erstrahlend,
den Abend verbringen dürfen. Ein wirklicher Traumtag, der ihnen
hoffentlich lange in Erinnerung bleibt.
Auf dem Generalkapitel der Missionare von Mariannhill vom 18. bis 25. Mai 2004 in Rom wählten die Delegierten Pater Damian Weber CMM zum neuen Generalsuperior der Gemeinschaft.
www.marianhill.de
Mitteilung von Peter Renner
Am 8. Januar 2003 stand folgender Artikel im "Walliser Bote"
Die
Fakten sind bald aufgezählt. Die Mariannhiller haben in der Schweiz zwei
Niederlassungen: Die ehemalige Missionsschule St. Josef in Altdorf und das
Missionshaus in Brig. Beide Gemeinschaften sind zahlenmässig sehr klein
(7+10) und das Durchschnittsalter ist weit über 70 Jahre. Ein
Weiterbestehen der Missionsgesellschaft in der Schweiz und damit eine
Weiterführung ihres Missionsauftrages wird aber klar als Auftrag
verstanden. Auf einem ausserordentlichen Provinzkapitel vor einigen Wochen
wurde daher ein Zusammenschluss der beiden Gemeinschaften beschlossen und
mit schwerem Herzen entschieden, dass die vereinte Gemeinschaft in Altdorf
weiterleben wird. Entscheidend für diesen Ort sind unter anderem die
zentrale Lage, der grosse Bekanntheitsgrad durch die ehemalige Schule, wie
auch die dort wirkende Provinzprokura.
Hinter
diesen sachlichen Fakten aber stehen Menschen und deren Geschichten,
hinter dieser lapidaren Erklärung verbirgt sich auch ein Stück
Kongregations- und Kirchengeschichte.
Diese
begann vor 75 Jahren als die Mariannhiller 1927 in Altdorf die "alten
Mühle" kauften. Dort öffnete kurz darauf (eine damals noch sehr
armselige) Missionsschule St. Josef ihre Tore
für junge Männer, die Missionare werden wollten. 1937 wurde in
Brig ein Missionshaus gebaut. Mit der Priesterweihe von zwei
Oberwallisern, P. Emil Andereggen und P. Beat Albrecht wurde es am 18.
Dezember 1938 eröffnet. Es war notwendig geworden für die weitere
Ausbildung der begeisterten Missionsjugend, das Noviziat einerseits und
die berufliche Ausbildung der Brüder anderseits. Zwischen 1946 und 1957
diente das Haus auch als eigenes Priesterseminar. Als 1957 die
Seminaristen nach Würzburg zogen, kamen die Novizen aus Deutschland und
Österreich nach Brig. In den späten sechziger Jahren ging dann die Zahl
der Eintritte stark zurück.
Aus
dem Missionshaus Brig sind viele Berufe hervorgegangen: 46 Priester und 20
Brüder. Sie wirkten und wirken noch in Heimat und Mission. Momentan sind
es noch 41 Schweizer, von denen 21 ausserhalb der Schweiz und vorallem in
Afrika tätig sind.
Walliser
Missionare sind noch 5 im Einsatz: P. Pirmin Supersaxo von Saas Fee als
Superior in Brig; P. Ephrem
Venetz von Stalden in Altdorf;
der emeritierte Erzbischof Dr. Heinrich Karlen von Törbel
in Bulawayo, Simbabwe; P. Peter Grand von Susten, seit einigen
Wochen Generalvikar der Kongregation in Rom und P. Roman Zurbriggen von
Saas Grund in Umtata.
Das
Missionshaus Mariannhill in Brig wurde als Studienhaus und Ausbildungsstätte
für Priester- und Brüdermissionare erbaut. Aber es diente immer auch als
Heimatbasis für die Kongregation und ihren missionarischen Auftrag und
als missionarische Begegnungsstätte für die Ortskirche. Heute sehen die
Missionare in der Ortskirche Schweiz eine besondere missionarische Aufgabe
darin, die Glaubenserfahrung und die Lebendigkeit der jungen Kirchen mit
den Menschen hier zu teilen. Das Missionshaus war in diesem Sinne eine Brücke
für gegenseitige Begegnung und geschwisterliche Hilfe. Dies gilt auch für
das Haus in Altdorf, wo die Mariannhiller Missionare diese Aufgabe weiterführen
werden.Aber bevor die Gemeinschaft von Brig nach Altdorf ziehen wird, muss
zuerst für das Haus Brig eine gute Lösung gefunden werden.
Heute
möchten wir der Diözese Sitten und der Bevölkerung des Oberwallis
herzlich danken für die gastfreundliche und missions-offene Aufnahme, die
wir immer erfahren durften. Für uns ist es eine erlebte Überzeugung,
dass in diesem kleinen Teil der grossen katholischen Kirche ein starker
und kräftiger Glaube lebt. Für 65 Jahre haben wir versucht, mit und in
der Oberwalliser Ortskirche die welt-umfassende Lebendigkeit unsere Kirche
zu erleben und miteinander zu teilen. Wann immer wir schliesslich
Brig und damit das Oberwallis verlassen werden, diese Verbindung
wird bleiben und mit ihr auch ein Stück Heimat, die wir hier bei Euch
erfahren durften. Gott vergelte und segne Euch!
P.
Damian Weber, cmm
Provinzial
Für St. Joseph bedeutet das eine neue
Herausforderung. Nach den Jahrzehnten, in denen
Was für die Mariannhiller MISSION
bedeutet, ist in ihren Konstitutionen in Nr. 104 so umschrieben:
Die
Kongregation nimmt in besonderer Weise Anteil an der missionarischen
Sendung der Kirche. Sie betrachtet es als ihren Auftrag,
an
der Verkündigung des Evangeliums mitzuwirken, besonders bei jenen Völkern,
die noch nicht an Christus
glauben;
bei
der Gründung und beim Aufbau von Ortskirchen zu helfen;
sich
für Gerechtigkeit und für die Befreiung des ganzen Menschen einzusetzen;
bei
den Gläubigen das Verantwortungsbewusstsein für die Gesamtkirche wach zu
halten und zu vertiefen;
Missionsberufe
zu fördern und die missionarische Arbeit geistig und materiell zu unterstützen.
Mit diesem "Programm" ist auch für
Ehemalige von St. Josef ein weites Feld der persönlichen Teilnahme offen.
Trotz fortgeschrittenen Alters werden wir
Mariannhiller dieses neue Kapitel in Angriff nehmen und mit
Zuversicht hoffen wir in diesem Bestreben auf Euch zählen zu dürfen. So
können wir unsere Beziehungen vertiefen und fruchtbar machen.
Euch allen wünschen wir ein gesegnetes,
gesundes und gutes neues Jahr!
Pater Damian